Menopause

Dr. Alina Fuchs, Gynäkologin aus 1040 Wien-Wieden: Menopause – die hormonelle Umstellung im Leben der Frau

Jede Frau kommt im Alter zwischen 45 und 55 Jahren in die Wechseljahre. Eine Phase, die eine Hormonumstellung für den weiblichen Körper bedeutet und die auch Wechseljahrbeschwerden verursachen kann. Jede Frau ist individuell, darum sind auch die Beschwerden ganz unterschiedlich. Ich biete Ihnen ausführliche Menopause Beratung an und erkläre ihnen auf dieser Seite, was mit Ihrem Körper während der Umstellung geschieht.

Menopause

Ursache für die Menopause

Wenn Frau älter wird, ändert sich der Hormonspiegel. Die Funktion der Eierstöcke nimmt mit rund 40 Jahren ab, es werden immer weniger Sexualhormone gebildet. Durch diese abnehmende Funktion werden weniger Östrogene, Androgene (die männlichen Geschlechtshormone) und Gelbkörperhormone gebildet. Das führt zu unterschiedlichen körperlichen und seelischen Veränderungen und wird als das „klimakterische Syndrom“ bezeichnet. Obwohl die Menopause keine Krankheit ist, kann es zu Beschwerden kommen, die mit einer Erkrankung gleichzusetzen sind. Der Leidensdruck der Frauen mit Wechselbeschwerden ist in dieser Lebensphase sehr different.

Die Phasen der Menopause

Medizinisch wird die Menopause in 3 Phasen gegliedert:
Die Prämernopause – In der Zeit zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr stellen die Eierstöcke ihre Arbeit nach und nach ein, die Hormonproduktion verringert sich. In dieser Zeit können Zyklusstörungen auftreten wie unregelmäßige oder starke Blutungen.
Die Perimenopause – Rund um das 50. Lebensjahr kommt es zu merklichen Zyklusstörungen bis zum vollständigen Ausbleiben der Menstruation, was als Menopause bezeichnet wird. Durchschnittlich beträgt das Alter der Frau bei ihrer letzten Regelblutung 51 Jahre. Wobei der exakte Zeitpunkt der Menopause sich erst ein Jahr später definieren lässt, wenn es zu keinen weiteren Regelblutungen mehr gekommen ist. In diesen Phasen treten die typischen Symptome wie Hitzewallungen oder Schweißausbrüche in unterschiedlichen Intensitäten auf.
Die Postmenopause – Ein Jahr nach der letzten Periode beginnt die Postmenopause, der Körper stellt sich in dieser Phase auf ein neues Hormon-Gleichgewicht ein und die Beschwerden des Klimakteriums flauen langsam ab. Dieses Wechseljahr-Ende empfindet jede Frau anders.

Die klimakterischen Symptome können sein:

  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüche
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Konzentrationsstörungen
  • Erhöhte Reizbarkeit
  • Depressionen
  • Herzbeschwerden
  • Gewichtszunahme – die Körpersilhouette verändert sich
  • Haarausfall
  • Vermehrter Haarwuchs im Gesicht
  • Libidomangel
  • Trockene Vaginalschleimhäute

Ist das Brustkrebsrisiko erhöht?

Es wurde vielfach zitiert: Unter Einsatz einer Hormonersatztherapie steigert sich das Brustkrebsrisiko. Das sollte heute neu bewertet werden, denn jüngste Studien bestätigen das nicht. Das Brustkrebsrisiko steigt unter der bioidentischen Hormonersatztherapie – es werden natürliche Östrogene über die Haut abgegeben in Kombination mit natürlichem Progesteron, das geschluckt wird – nicht an. Auch bei Frauen ohne Gebärmutter, die eine reine Östrogentherapie erhalten, steigert sich das Brustkrebsrisiko nicht.

Hormontherapien mit niedrig dosierten Hormonen werden individuell auf die Frau zugeschnitten, es werden regelmäßige Blutspiegelkontrollen gemacht. Oft kommt der Einsatz von pflanzlichen Präparaten zum Einsatz. Ich berate Sie natürlich sehr umfassend und gehe auf Ihre persönlichen Bedürfnisse ein, damit Sie sich in der Zeit der Umstellung gut fühlen und die Wechseljahre begrüßen!

Ihre Dr. Alina Fuchs – Gynäkologin in 1040 Wien-Wieden

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