Hormonelle Störungen

Gynäkologische Praxis Dr. Fuchs in 1040 Wien-Wieden – Hormonelle Störungen

Im Leben der Frau findet ein fein abgestimmtes Wechselspiel der Hormone statt. Verschiedenste Einflüsse können den sensiblen Hormonhaushalt ins Ungleichgewicht bringen, das kann in jedem Lebensalter geschehen. Darum sind hormonelle Störungen auch kein reines Wechselerscheinungsbild, wobei die altersbedingten Schwankungen natürlich am Bekanntesten sind. Doch sollte sich eine Störung der Hormone beispielsweise zu einem Zeitpunkt einstellen, wo die Frau gerne ein Kind hätte, kann das ein unerfüllter Wunsch bleiben.

Fehlfunktionen im Hormonsystem oder altersbedingte Hormonschwankungen lassen sich leicht durch eine Blutabnahme (Hormonstatus) erkennen und dementsprechend therapieren.

Die häufigsten Abklärungen sind:

  • Störungen des Zyklus (von zu häufigen über zu seltenen bis hin zu ausbleibenden oder schmerzhaften Blutungen)
  • Akne – mit oder ohne auffallendem Haarwuchs
  • Störungen der Schilddrüse
  • Das PCO Syndrom (Polyzystische Ovarien)
  • Unerfüllter Kinderwunsch
  • Öfter auftretende Fehlgeburten
  • Schwankungen im Hormonsystem bei sehr jungen oder älteren Frauen (Wechseljahre (mehr dazu unter Menopause)

Bei vielen Hormonstörungen wird der Eisprung verhindert oder das befruchtete Ei nistet sich nicht ein. Es handelt sich um folgende Störungen

Erhöhtes Hormon Prolactin

Das Prolactin ist für die Milchproduktion während der Stillzeit verantwortlich. Besteht eine Erhöhung des Hormons, was bei rund 20 % der Frauen vorkommt, wird der Eisprung gehemmt. Die  Gründe dafür sind vielfältig und reichen von Stress über Medikamenteneinnahme wie Antidepressiva bis hin zu Schlafmangel.

Erkrankungen der Schilddrüse

In erster Linie eine Unterfunktion der Schilddrüse.

Hormonelle-Störungen

Die Erhöhung von männlichen Sexualhormonen (Androgenen)

Die Ursache dafür kann das PCO Syndrom sein. Dabei vergrößern sich die Eierstöcke auf das Doppelte bis Fünffache und es siedeln viele kleine Zysten an der Kapseloberfläche an. Es kann zu Akne oder/und vermehrter männlicher Behaarung kommen. In mehr als 30 % der Fälle ist unerfüllter Kinderwunsch die Folge. Das Syndrom wird aber sehr gut bei einem Ultraschall erkannt und kann gut behandelt werden.

Die Störung im Zwischenhirn, dem Hypothalamus

Hier werden Hormone gebildet, die von der Hirnanhangsdrüse freigesetzt und geregelt werden, wie das LH und FSH, beide wichtige Hormone für den Menstruationszyklus. Ursachen für diese Störung können Magersucht, ein Tumor im Zwischenhirn oder starke Antidepressiva sein.

Die gestörte Hirnanhangsdrüse (Hypophyse)

Das Ausschütten von FSH und LH ist gestört, was sich aus ernsten Befunden wie einem Tumor an der Hirnanhangdrüse ergibt. Diese Art der Störung ist sehr selten und kann mittels Röntgen rasch erkannt bzw. ausgeschlossen werden.

Die Folgen von Hormonstörungen

  • Die Regelblutung bleibt aus oder ist stark vermindert
  • Der Eisprung bleibt aus
  • Die Gelbkörperschwäche – Gelbkörper bilden sich nach dem Eisprung aus der restlichen Eihülle und produzieren Progesteron, welches die Gebärmutterschleimhaut auf eine Schwangerschaft vorbereitet und schützt. Bei einer Gelbkörperschwäche bildet sich zu wenig Progesteron, das vielleicht schon befruchtete Ei kann sich nicht einnisten.

Ich berate Sie umfassend zu hormonellen Störungen und finde mit Ihnen gemeinsam die beste Lösung.

Kommen Sie in die Gynäkologische Ordination Dr. Alina Fuchs in 1040 Wien-Wieden

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